Erste Gespräche zum Bürgerbus-Projekt in Dettingen an der Erms
Dettingen an der Erms, 08. Mai 2026 – Zur Mittagszeit trafen sich Herr Martin Stanger (Vorstand der Bürgerstiftung Dettingen), Herr Felix Schiffner (Frisch gewählter neuer Bürgermeister der Gemeinde Dettingen an der Erms) sowie Herr Norman Sommer (Geschäftsführer der Bürgerforum Buchhalde Dettingen gUG) zu einem ersten gemeinsamen Gespräch rund um die mögliche Einführung eines Bürgerbus-Angebots für Dettingen an der Erms.
Das Thema Bürgerbus beschäftigt die Beteiligten bereits seit einiger Zeit. Herr Martin Stanger hatte die Idee bereits im Rahmen der Bürgermeister-Kandidatenvorstellung am 0.März 2026 in der Schillerhalle angesprochen. Parallel dazu arbeitete Herr Norman Sommer seit mehreren Monaten an ersten Konzepten für einen modernen Bürgerbus als Rufbus-System mit ergänzenden „Steig-Zu“-Haltestellen.
Ein ursprünglicher Konzeptansatz wurde damals aber zunächst zurückgestellt, da insbesondere die Kostenstruktur und organisatorische Fragen rund um den benötigten Personenbeförderungsschein für ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer noch ungeklärt waren. Dazu zählen unter anderem Gebühren für Führungszeugnisse, Anträge, medizinische Untersuchungen sowie weitere formale Anforderungen.
Im Rahmen des aktuellen Austauschs konnten inzwischen erste offene Punkte geklärt werden. In dem rund einstündigen Gespräch stand daher vor allem die Frage im Mittelpunkt, wie ein Bürgerbus-Angebot für Dettingen an der Erms konkret umgesetzt werden könnte und welche bestehenden Modelle hierfür als Orientierung dienen können.
Die Gesprächspartner verständigten sich darauf, sich bestehende Bürgerbus- und Bürgerauto-Konzepte – beispielsweise in Eningen unter Achalm – näher anzusehen und den Austausch mit bereits aktiven Organisationen zu suchen. Zudem soll eine kommende Informationsveranstaltung im Juni besucht werden, um weitere Erfahrungen und Erkenntnisse zu sammeln.
Herr Norman Sommer erklärte sich bereit, die organisatorische Vorbereitung sowie die technische und konzeptionelle Entwicklung des Projektes zu übernehmen. Dazu gehören erste Konzeptarbeiten, organisatorische Vorbereitungen sowie die Entwicklung und Erprobung einer digitalen Plattform für das zukünftige Angebot.
Zum Abschluss des Gesprächs wurde vereinbart, sich in etwa zwei Wochen erneut zusammenzusetzen, um erste Ergebnisse, Erkenntnisse und mögliche nächste Schritte gemeinsam zu besprechen und das Projekt weiter voranzubringen.
Das geplante Bürgerbus-Angebot soll langfristig dazu beitragen, Mobilität innerhalb der Gemeinde einfacher, sozialer und gemeinschaftlicher zu gestalten – insbesondere für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder fehlenden Fahrmöglichkeiten.